Bibelgespräche zur Filmreihe: Ein neuer Gott für Roms Imperium
Wie aus der Jesusbewegung eine Weltreligion wurde
Neue Erkenntnisse aus Archäologie und Bibelwissenschaft
Wie konnte aus der jüdischen Reformgruppe um Jesus innerhalb kürzester Zeit eine weltumspannende Kirche werden? Wie schaffte das Christentum den Sprung aus dem dörflichen Palästina in die Metropolen des Römischen Reiches? Was faszinierte die antiken Menschen an dieser neuen Religion? Forschende der Universitäten Bonn und Bern haben versucht, diese spannende Entwicklungsgeschichte in vier etwa halbstündigen Filmen nachzuzeichnen. Dabei gehen archäologische und bibelwissenschaftliche Erkenntnisse Hand in Hand. Untersuchungen an Ausgrabungsstätten und die kritische Lektüre biblischer Texte formen ein neues Bild der Frühzeit unserer Kirche. Dabei verlief die Geschichte an den verschiedenen Orten durchaus unterschiedlich. Die Filme beleuchten daher jeweils eine Stadt: Philippi, Korinth, Ephesus und Rom. Alles Städte, die der Apostel Paulus besucht, und an deren Gemeinden er Briefe geschrieben hat.
Wir werden zunächst den Film schauen und im Anschluss das Gesehene im Gespräch und mithilfe der Bibel vertiefen. Am dritten Abend sind dann auch Bonner Wissenschaftler*innen, die an dem Projekt beteiligt waren, mit ihrer Expertise als Expert*innen zu Gast.
Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich!
4 Abende, jeweils Dienstag, 19:30 – 21:00 Uhr
in der Pauluskirche, An den drei Eichen 2
1/2 Stunde Film – 1 Stunde Bibelarbeit und Diskussion
14.4.: Philippi
21.4.: Korinth
28.4.: Ephesus*
5.5.: Rom
Moderation: Pfarrer Thorsten Diesing
*am 28.4. sind die Forschenden der Uni Bonn, die die Filmreihe initiiert haben, zu Gast und erläutern das Projekt.