Grundlage unserer Gemeindearbeit ist die Emmausgeschichte in Lukas 24: Menschen, die gemeinsam auf dem Weg sind und sich mit sich selbst und der Botschaft Gottes in Jesus Christus auseinandersetzen. Menschen, die sich berühren lassen und ihr Leben im Licht Gottes wiederentdecken. Eine Überschrift, die dem Namen unserer Kirche, der Emmaus-Kirche, gerecht wird und unsere Vorstellung von Gemeindeleben wiederspiegelt. „Wir sind mit Gott und seiner frohen Botschaft gemeinsam auf dem Weg und können dadurch Berge versetzen.“ Was steckt in diesem Satz? Hier einige Gedanken: Wir sind mit GottGott ist mit uns. So lautet die Zusage. „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“. Eine neue Wirklichkeit, wenn ich weiß, dass ich nicht alleine gehen muss. Am Morgen, am Abend, immer ist Gott bei mir, ansprechbar und macht mir Mut, Mut, meinen Weg zu gehen. Wir , die Gemeinschaft von Menschen unterschiedlichster Art, sind mit Gott, sind nicht allein, nicht auf uns selbst gestellt, sondern im Gespräch mit Gott und miteinander. Und seiner frohen BotschaftSie ist froh, denn sie spricht vom Leben und von der Liebe Gottes zu den Menschen. Sie lässt uns die Nähe Gottes spüren und spricht durch sein Buch, die Bibel. Sie erzählt uns von der Geschichte Gottes mit den Menschen und lässt uns wissen: „Gott liebt euch !“ GemeinsamAls evangelische Gemeinde Menden und Meindorf sind wir Teil der großen Gemeinde Gottes. Unsere vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten stärken unsere Gemeinschaft und prägen das Bild unserer Gemeinde. Gemeinsam geben wir der Gemeinde ihre Gestalt. Unsere Gemeinschaft geht damit weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Die Weltchristenheit schenkt uns in ihrer Vielfalt ein größeres Bild Gottes. Gemeinschaft ist nicht durchweg sichtbar, aber immer spürbar. Wenn wir als Christen im Gebet vor Gott treten, bilden wir eine unsichtbare aber wirkungsvolle Gemeinschaft. Über das Gebet hinaus gilt es Gemeinschaft zu praktizieren, zu pflegen und zu leben. Gemeinschaft muss für jeden Einzelnen fassbar und erfahrbar werden. Wir sind füreinander da. Auf dem WegGemeinde auf dem Weg, Gemeinde unterwegs. Die Gemeinde verharrt nicht, sie ist in Bewegung, sie ist dynamisch, sie ist lernfähig. Veränderung ist möglich und nötig. Ohne Bewegung tritt Stagnation ein und Hoffnung stirbt. Wir sind unterwegs, auf der Suche, auf der Suche nach Gott. Wir sind auf unserem Lebensweg. Gott begleitet uns auf diesem Weg. Und können dadurch Berge versetzenEin hoher Anspruch, aber wenn wir Glauben in Größe eines Senfkorns haben, dann ist es möglich. Und warum nicht? Wir schöpfen von einer Quelle, die das Leben in sich birgt. Es gibt uns Kraft, Grenzen und Hindernisse zu überwinden. |